Röntgen-Praxis Dr. Kopeinigg & Dr. Novak in 2620 Neunkirchen am Holzplatz 3

Mammographie

Mammographie NeunkirchenWir führen hochqualitative Mammographie und Brustkrebsfrüherkennung durch. Unsere Ordination ist mit dem Qualitätszertifikat "Mammadiagnostik" der österreichischen Röntgengesellschaft ausgezeichnet.

Beide Fachärzte haben jahrelange Mammographieerfahrung und waren in großen Schwerpunktkrankenhäusern und Instituten mit diesem Themenbereich betraut. Zusätzlich bilden sich sowohl Ärzte als auch Radiologietechnologinnen ständig fort, um stets am neuesten Stand der Wissenschaft zu sein.

 

Unsere dosissparende digitale Aufnahmetechnik erzeugt Bilder, die auf hochauflösenden Spezialmonitoren beurteilt werden. Die beiden Ultraschallgeräte sind mit hochauflösenden Sonden und spezieller Elastographie-Software bestückt.

Im Anschluss an die Mammographie wird eine klinische sowie Ultraschall-Untersuchung durchgeführt.

Bei erstmaliger Mammographie erhalten Sie einen Fragebogen zum Thema Brustkrebs.

Häufige Fragen:

Wie häufig ist Brustkrebs?

Gegenwärtig erkrankt in der westlichen Welt etwa jede 8. Frau an Brustkrebs. Somit stellt diese Erkrankung auch die häufigste Krebsform der Frau dar. Die Zahl der Neuerkrankungen ist steigend, insbesonders bei jüngeren Frauen, wobei die Gründe dafür noch nicht geklärt sind.

Welche Diagnostikmethoden gibt es?

Standardmethode ist das Bruströntgen (Mammographie). Ziel ist die Früherkennung von Brustkrebs um eine Heilung zu ermöglichen. Denn je kleiner die Tumore sind umso größer sind die Heilungschancen.
Der Brust-Ultraschall (Sonographie) ist ein Zusatzverfahren, welches Vorteile bei dichtem Gewebe bietet und zur Unterscheidung von Knoten dient.
Die Magnetresonanztomographie der Brust ist eine weitere Modalität, welche bei speziellen Fragestellungen wichtige Zusatzinformationen bringen kann. (z.B.: Brustimplantate, Operationsnarben)

Warum reicht Ultraschall zur Vorsorge alleine nicht aus?

Trotz modernster Ultraschalltechnik bleibt die Mammographie zur Früherkennung die derzeit wirksamste Methode, denn
kleinste Verkalkungen, wie sie bei frühen Krebsstadien vorkommen, können der Ultraschalldiagnostik entgehen.

Was ist Doppelbefundung?

Als besonderes Qualitätszeichen erstellen in unserer Praxis beide Fachärzte einen gemeinsamen Befund, nachdem sie getrennt voneinander Röntgen und Ultraschallbilder beurteilt haben. Das nennt man Doppelbefundung. Aus mehreren wissenschaftlichen Studien geht hervor, dass durch diese Befundmethode mehr Krebserkrankungen früher gefunden werden können.

Wie gefährlich ist das Röntgen der Brust?

Der Nutzen einer Mammographie übertrifft bei weitem die Belastung durch das Röntgen. Man kann die Strahlenbelastung einer Mammographie auch mit der natürlichen Strahlung bei einem einwöchigen Aufenthalt in Seehöhe von etwa 2000 m vergleichen.
Das Einklemmen der Brust muss zur Bilderzeugung und Verminderung der Strahlenbelastung im Gewebe erfolgen. Durch den Druck kann es zu keinen Krebserkrankungen in der Brust kommen!

Was ist eine Elastographie?

Die Elastographie ist eine zusätzliche Methode, mittels Ultraschall, Knoten und Zysten weiter abzuklären. Dabei wird ein Gewebebereich in der Brust auf seine elastischen Eigenschaften geprüft.

Wann ist der beste Zeitpunkt für Mammographie?

Am besten, wenn Ihre Brust möglichst unempfindlich gegen Druck ist, also vom 7.-13. Tag nach der Monatsblutung (Zyklusmitte). Frauen nach dem Wechsel können jederzeit zur Untersuchung kommen.

Welche Empfehlungen für Mammographie gibt es?

Basisuntersuchung ab dem 34. Lebensjahr
40. bis 50. Lebensjahr alle 1-2 Jahre
50. bis 70. Lebensjahr einjährig, danach ev. wieder zweijährig

Wann spricht man von familiärem Risiko?

Selektionskriterien für Hochrisikopatienten in Österreich (Radiologe 2010 50:955-963)

In einer Linie der Familie (mütterliche oder väterliche Seite) mindestens:

  • 3 Verwandte mit Brustkrebs vor dem 60. Lebensjahr
  • 2 Verwandte mit Brustkrebs vor dem 50. Lebensjahr
  • 1 Verwandte mit Brustkrebs vor dem 35. Lebensjahr
  • 1 Verwandte mit Brustkrebs vor dem 50. Lebensjahr und 1 Verwandte mit Eierstockkrebs
  • 2 Verwandte mit Eierstockkrebs
  • 1 männlicher und eine weibliche Verwandte ersten Grades mit Brustkrebs jeglichen Alters

Für alle diese Hochrisikopatientinnen gelten eigene Vorsorgeregeln. Spätestens ab dem 30.Lebensjahr sollte jährlich eine Magnetresonanztomographie der Brust, ergänzende Mammographien ab dem 35. Lebensjahr angeboten werden.

Mehr zum Thema Brustkrebs erfahren Sie bei uns in der Röntgenordination oder unter www.krebshilfe.net