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Brustkrebs frühzeitig erkennen, Veränderungen der Brust abklären

Ziel der Untersuchung ist es, Tumore zu erkennen die noch nicht tastbar sind bzw. tastbare oder unklare Veränderungen der Brust abzuklären.

Wir bieten Ihnen langjährige Erfahrung und kontinuierliche Weiterbildung des gesamten Teams. Röntgen am Holzplatz ist zertifizierter Standort im staatlichen Brustkrebsfrüherkennungsprogramm.

Ihre Untersuchung erfolgt bei uns mit digitaler Detektortechnik der modernsten Generation.

Dies ermöglicht uns höchste Bildqualität bei deutlicher Einsparung der Strahlendosis. Bösartiger Mikrokalk (eine Vorstufe von Brustkrebs) und wenige Millimeter kleine Tumore können frühzeitig erkannt werden.

Bei der Untersuchung wird die Brust vorsichtig zusammengedrückt und geröntgt. Die Aufnahmen entstehen mittels Detektor direkt im Computer, und werden in unserem digitalen Archiv mindestens 10 Jahre gespeichert.

Beide Ärzte beurteilen ihre Bilder auf Spezialmonitoren getrennt voneinander und erstellen einen gemeinsamen Befund (sogenannte Doppelbefundung, bei uns am Holzplatz seit 2007).

Die Untersuchung kann durch die Kompression unangenehm sein, insbesonders bei Frauen vor dem Wechsel. Daher empfehlen wir die Mammographie in der ersten Zykluswoche (etwa 2-10 Tage nach Beginn der Regelblutung) durchzuführen, wenn das Drüsengewebe der Brust noch weicher ist.

Frauen nach dem Wechsel können zu jedem Zeitpunkt untersucht werden.

Durch die Kompression der Brust kann es zu kleineren Blutergüssen aber nicht zu bösartigen Erkrankungen kommen.

Je nach Gewebezusammensetzung wird vom Arzt im Anschluss an die Mammographie ein ergänzender Ultraschall der Brust durchgeführt. Trotz modernster Ultraschalltechnik (inklusive Farbdoppler und Elastographie) bleibt die Mammographie zur Früherkennung die derzeit wirksamste Methode.

Wenn sie zum ersten Mal bei uns sind, bringen sie bitte unbedingt relevante Voraufnahmen und Befunde (Röntgenaufnahmen, MRT-Bilder, Operationsberichte usw.) mit.

Am Untersuchungstag bitte kein aluminiumhaltiges Deo und keine Körperlotion auf Achsel/Brust auftragen.

Das Staatliche Vorsorgeprogramm (Screening) ermöglicht und bezahlt Untersuchungen ab dem 40. Lebensjahr alle 2 Jahre.

Jährliche Zwischenkontrollen sind bis mindestens zum 55.Lebensjahr sinnvoll, müssen derzeit allerdings selbst finanziert werden.

Ausgenommen vom staatlichen Vorsorgeprogramm sind Frauen mit familiärem Brustkrebs, sie können wie gewohnt mit Überweisung von Haus- oder Facharzt jährlich zur Untersuchung kommen.

Bei klinischen Beschwerden ist jederzeit eine Mammographie mit Zuweisung durch Hausarzt/Facharzt möglich.

Zur genaueren Abklärung bzw. für weitere Informationen bitte um telefonische Kontaktaufnahme.

Wissenschaftliches zur Strahlungsbelastung bei Mammographie

Die Strahlendosis der Untersuchung beträgt mit ca. 0,2-0,3 mSV nur einem Bruchteil der natürlichen Hintergrundstrahlung (hauptsächlich Radon aus Gestein in der Atemluft) 4-6 mSV in Österreich. *Wenn bei 100.000 Frauen im Alter von 40 bis 55 Jahren jährlich und von 55 bis 74 Jahren im zweijährigen Intervall eine Mammographie durchgeführt wird (internationale Empfehlung**), kann bei diesen 100.000 Frauen durch Röntgen in seltenen Fällen ein Karzinom verursacht werden.

Dies kann zu einem Verlust von insgesamt 136 Lebensjahren führen. Die 100.000 Frauen gewinnen aber durch die Brustkrebsfrüherkennung insgesamt 10.670 Lebensjahre.

Statistisch besteht somit die größte Gefahr für Frauen ab dem 40. Lebensjahr darin keine Mammographie durchzuführen. Der Nutzen überwiegt das Risiko der Strahlung bei weitem.

 

*(Quelle: Risk of Radiation-induced Breast Cancer from Mammographic Screening, Yaffe and Mainprize, Radiology. 2011 Jan;258(1):98-105:)

**Internationale Empfehlung für Screening: Mammographie 40-55 Lebensjahr alle 1-1,5 Jahre ab dem 55 LJ 1,5-2jährig.

(Quelle: Radiology 9/2011,Volume 260,Issue 3,Laszlo Tabar, Swedish Two-County Trial: Impact of Mammographic Screening on Breast Cancer Mortality during 3 decades.)

 

Weitere Infos zum staatlichen Programm

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